Exkursion in den Hannoverschen Zoo

Der Ausflug war mit einer Führung zum Thema „Artenschutz im Zoo“ verknüpft. Vom Treffpunkt hinter dem Eingang an begleitete uns eine pädagogische Mitarbeiterin. Der Rundgang begann bei den Nashörnern. Das Nashorn-Weibchen kam direkt auf uns zugelaufen. Der Zoo besitzt auch ein Männchen, aber leider mag das Weibchen dieses Männchen nicht. Deshalb klappt es nicht mit dem Nachwuchs. Nashörner sind Grasfresser und können durch ihre Ausscheidungen, die viele Grassamen enthalten, die Wüstenausbreitung verhindern. Sie werden häufig in freier Wildbahn wegen ihres Hornes gejagt.

Unser Rundgang führte uns weiter zu den Straußen, genauer zu den nordafrikanischen Rothalsstraußen. Wir haben hier über die offenen Gelege und Aufzucht der jungen Strauße (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm) im Zoo gesprochen. Die Art ist durch Verlust des Lebensraumes und Wilderei bedroht.

Dann ging es zu den Addax. Diese Antilopenart mit den schön gewundenen Hörnern wird im Zoo gehalten und dann in Marokko und Tunesien wieder ausgewildert.

Leider hatten wir für die Führung nur eine Stunde Zeit und mussten nun schnell zu den Drill. Eine Affenart, deren Lebensraum, die tropischen Regenwälder, durch menschliche Einflüsse zerstört werden. Wir konnten das Zusammenleben der Weibchen und Männchen sehr gut beobachtet. Unter anderem sahen wir ein Weibchen, dass sich Blätter von außerhalb des Geheges angelte, während es sich an der Sichtscheibe zu den Besuchern festhielt.

Nach der Führung hatten wir noch Zeit, den Zoo weiter zu erkunden, ein gelungener und informativer Ausflug!

 

Datum: 11.11.2021

B220, Frau Sonnenstuhl