Finanzierungstipps von unserer Expertin Monika Haroska

Wie finanziere ich eine Ausbildung an einer renommierten Berufsfachschule? Schulgeld als Hindernis zum Traumberuf? Das sollte und muss nicht sein!

Wir informieren euch in unserer Rubrik „Finanzierungstipps“ über verschiedene Möglichkeiten, die euch die eventuellen Geldsorgen im Vorfeld nehmen können. Unsere Bildungsberaterin und Finanzierungsexpertin, Monika Haroska, beschreibt hier in Kürze die unterschiedlichen Modelle. Bei konkreten Fragen zum Thema Finanzierung könnt ihr sie derzeit am besten per E-Mail erreichen (haroska@sb-schulen.de). Oder ihr schaut auch mal in unserem Downloadbereich unserer Homepage vorbei https://www.sabine-blindow-schulen.de/inte…/downloadbereich/ Dort gibt es in unseren Unterlagen auch umfassende Infos zu „Finanzen & Wohnen“.

Hier aber nun „Meine Finanzierungstipps“ von Monika Haroska:

Es gibt verschiedene Möglichleiten, um die Ausbildung zu finanzieren. Diese stelle ich euch im Folgenden kurz vor und stehe euch für weiterführende Fragen gern jederzeit persönlich zur Verfügung.

1. BAföG:
Wer BAföG erhalten möchte, der muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen:
Ihr dürft zu Beginn der Ausbildung das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und das BAföG ist vom Verdienst der Eltern abhängig. Maßgebend ist die Einkommensteuererklärung der Eltern von vor 2 Jahren. Bedeutet: wer in 2020 bei uns mit einer Ausbildung beginnt, muss den Einkommensteuerbescheid von 2018 dem BAföG-Amt zur Verfügung stellen.
Wo wird das BAföG beantragt? Immer am Heimatort, also dort wo ihr gemeldet seid.
Wie beantrage ich es? Die Formulare gibt es beim Amt für Ausbildungsförderung oder online unter www.bafoeg.de. Man kann sich auch einen Termin vor Ort geben lassen.
Was ist das für ein Zuschuss? Es ist das elternabhängige Schüler-BAföG, welches nicht zurückgezahlt werden muss. Dieses ist ein Vollzuschuss vom Staat.
Ob und wieviel BAföG monatlich gezahlt wird, hängt von den persönlichen Lebensumständen ab.
Mein Tipp: auf jeden Fall beantragen, selbst wenn ihr monatlich nur 20,- € als Fördersumme bekommt, so könnt ihr diese für die Ausbildung verwenden und müsst sie nicht zurückzahlen! Auf der Homepage habt ihr viele Beispiele und auch einen BAföG-Rechner.

2. Bildungskredit
Wer: Kann jeder bekommen, unabhängig vom BAföG. Der Höchstbetrag liegt bei 7.200,- €.Die Auszahlung erfolgt in monatlichen Raten von 100,- €, 200,- € oder 300,- € , einmalig kann man bis zu einer Höhe von 3.600,- € erhalten.
Vorteil: Der Bildungskredit ist erst nach einer mit der ersten Auszahlung beginnenden Frist von 4 Jahren in monatlichen Raten von 120,- Euro an die KfW zurückzuzahlen.
Tipp: Den solltet ihr auf jeden Fall beantragen, allerdings gibt es diesen erst nach etwa der Hälfte der absolvierten Ausbildung,

3. Steuerliche Vergünstigungen:
Die Eltern können einen Teil des Schulgeldes in der Einkommensteuererklärung als Sonderausgaben geltend machen. Spezielle Bescheinigungen darüber stellen wir gerne aus.

4. Ausbildungskredit von Banken:
Fragt auch bei eurer Hausbank oder Sparkasse nach, ob sie euch günstige Angebote machen können.

5. Während einer Ausbildung bei uns habt ihr „Schülerstatus“ und könnt so die „Öffis“ recht preiswert nutzen. Auch viele Veranstaltungen sind dadurch vergünstigt.

6. Unsere Ausbildungen im Bereich der Managementassistenten (SEM, TEM, WTM) können für das Auslandspraktikum zusätzlich das öffentliche Förderprogramm ERASMUS+ nutzen. Je nach Aufenthaltsdauer und Zielland innerhalb Europas können hier mehrere tausend Euro als Vollzuschuss (ohne Rückzahlung) genutzt werden.